Saubere Zweige locker ausbreiten

Sortiere beschädigte oder verfärbte Teile aus. Wenn du den Rosmarin wäschst, trockne ihn vor dem Dörren gründlich ab. Nasse Zweige verlängern den Prozess unnötig. Breite sie locker aus, damit Luft an alle Seiten kommt.

Kleine Zweige sind leichter zu prüfen als ein dichtes Bündel. Ein ganzer Berg Kräuter trocknet außen schneller als innen. Verwende eine geeignete Unterlage und verhindere, dass lose Nadeln an Heizelemente gelangen.

Niedrige Hitze und Feuchteabfuhr

Rosmarin soll trocknen, nicht rösten. Wird er braun oder riecht verbrannt, ist die Behandlung zu heiß oder zu lang. Kontrolliere zwischendurch und drehe beziehungsweise verteile die Zweige neu, wenn Bereiche ungleich trocknen.

Manche Anleitungen empfehlen einen Türspalt zur Feuchteabfuhr. Das ist nur sinnvoll, wenn dein Backofenhersteller diesen Betrieb erlaubt. Bei ungeeigneten Geräten nutze ein vorgesehenes Dörrprogramm oder trockne den Rosmarin an einem gut belüfteten, trockenen Platz an der Luft.

Abkühlen und trocken lagern

Lass die Zweige erst abkühlen. Streife die Nadeln anschließend ab und fülle sie in ein sauberes, trockenes, dicht schließendes Glas. Beschrifte es mit Inhalt und Datum und stelle es dunkel. Zerkleinere größere Mengen nicht unnötig früh; du kannst die Nadeln vor dem Kochen zwischen den Fingern zerreiben.

Die gleichen Grundfragen nach Restfeuchte und Luftzirkulation gelten auch beim Trocknen von Pflaumen, deren dickere Stücke allerdings erheblich länger brauchen können.

Häufige Fragen

Geht es bei 150 °C schneller?

Das ist eher Rösten als schonendes Trocknen. Verwende eine niedrige Temperatur.

Kann ich die Stiele mit aufbewahren?

Ja, aber fürs Essen werden gewöhnlich die Nadeln verwendet. Dicke holzige Stiele sind keine angenehme Würze im fertigen Bissen.

Warum bildet sich Feuchtigkeit im Glas?

Der Rosmarin war möglicherweise noch warm oder nicht ausreichend trocken. Kontrolliere den Inhalt auf Verderb; schimmelige Kräuter entsorgen.

Quellen