Weiche Tomaten oder konzentrierte Sauce?
Für eine Beilage sollen die Früchte weich werden und etwas Saft abgeben, aber noch erkennbar bleiben. Eine Sauce darf stärker zerfallen. Halbiere die Tomaten, wenn du schneller Saft gewinnen möchtest. Ganze Kirschtomaten eignen sich, wenn die Form wichtiger ist.
Wasche die Früchte, trockne sie und lege sie mit wenig Öl in eine breite Pfanne. Gib nach Wunsch einen Zweig Thymian dazu. Der Boden muss nicht von einer dicken Ölschicht bedeckt sein. Bei sehr saftigen Tomaten kommt ohnehin Flüssigkeit hinzu.
Mit Deckel sanft garen
Schließe den Deckel und reduziere die Hitze so, dass die Tomaten leise schmoren. Prüfe zwischendurch, ob sich Saft sammelt oder der Boden trocken wird. Wenn nötig, etwas Wasser ergänzen und die Temperatur senken.
Starkes Braten ist eine andere Methode: Die Haut bräunt dann schnell, bevor die ganze Frucht weich ist. Für geschmorte Tomaten ist Geduld bei niedrigerer Hitze meist hilfreicher als häufiges Wenden in einer rauchenden Pfanne.
Flüssigkeit am Ende regulieren
Sind die Tomaten weich, aber die Sauce zu dünn, nimm den Deckel ab und lass etwas Flüssigkeit verdampfen. Schmecke erst danach mit Salz ab. Durch das Einkochen wird auch die Würzung konzentrierter.
Als schnelle Mahlzeit passen die Tomaten zu selbst gemachten Nudeln oder Brot. Frisches Basilikum erst am Ende zugeben, damit sein Geschmack erhalten bleibt.
Häufige Fragen
Muss Zucker hinein?
Nein. Probiere zuerst. Reife Tomaten bringen bereits Süße mit; Zucker ist eine Geschmacksentscheidung.
Geht es auch mit großen Tomaten?
Ja, schneide sie in gleichmäßige Stücke. Die 15-Minuten-Angabe für ganze Kirschtomaten ist dann nur eine grobe Orientierung.
Warum schmecken sie wässrig?
Möglicherweise ist noch viel freie Flüssigkeit vorhanden. Kurz ohne Deckel einkochen und danach erneut abschmecken.