Pfanne und Temperatur vorbereiten

Eine intakte beschichtete Pfanne macht den Einstieg leicht. Verteile etwas Butter oder Öl auf dem Boden. Die Butter darf schäumen, soll aber nicht dunkel werden. Raucht das Fett, nimm die Pfanne von der Platte und reduziere die Hitze.

Schlage das Ei zunächst in eine kleine Schale. So lassen sich Schalenstücke leichter entfernen, ohne in die heiße Pfanne greifen zu müssen. Lass das Ei knapp über dem Pfannenboden aus der Schale gleiten. Wasche nach Kontakt mit rohem Ei die Hände und reinige benutzte Flächen.

Weißes Eiweiß ohne verbrannten Rand

Die Unterseite bekommt die stärkste Hitze. Wird sie bereits braun, während oben noch durchsichtiges Eiweiß liegt, ist die Platte zu heiß. Reduziere sie, statt das Ei bei voller Leistung weiterzubrennen.

Ein passender Deckel hilft, auch die Oberseite zu erwärmen. Dabei kann sich über dem Dotter eine helle Schicht bilden. Das verändert die Optik, ist aber für ein durchgegartes Ei durchaus erwünscht. Löse das Ei erst mit einem breiten, zur Pfanne passenden Wender, wenn es ausreichend zusammenhält.

Warum eine feste Herdstufe wenig hilft

Stufe 5 bedeutet auf verschiedenen Herden nicht dieselbe Temperatur. Pfannengröße, Material und Anzahl der Eier verändern das Ergebnis. Beobachte daher das leise Brutzeln und die Bräunung. Für die Reinigung danach gelten andere Regeln bei Edelstahlpfannen als bei empfindlichen Beschichtungen.

Häufige Fragen

Muss ich das Ei wenden?

Nein, es lässt sich einseitig braten. Zum vollständigen Durchgaren kann ein Deckel oder vorsichtiges Wenden helfen.

Wann kommen Salz und Pfeffer dazu?

Du kannst nach dem Garen würzen. Das erleichtert das Abschmecken und verhindert, dass Pfeffer in heißem Fett verbrennt.

Warum klebt es an?

Mögliche Gründe sind zu wenig Fett, eine beschädigte Oberfläche oder zu frühes Lösen. Nicht mit Metall in einer beschichteten Pfanne kratzen.

Quellen