Ein einfacher Ansatz für die erste Portion
Als konkretes Beispiel verwendet EDEKA 150 g Weizenmehl Type 405, 150 g Hartweizengrieß, 1 TL Salz und 120–150 ml Wasser. Beginne mit der kleineren Wassermenge und arbeite mehr nur nach Bedarf ein. Der Teig soll fest und zusammenhängend werden, nicht wie ein weicher Brotteig kleben.
Knete gründlich, forme eine Kugel und decke sie ab. Im genannten Rezept ruht der Teig eine Stunde. Lässt du ihn offen liegen, trocknet die Oberfläche aus und bekommt beim Ausrollen leicht Risse.
Ohne Nudelmaschine arbeiten
Teile den Teig in handliche Portionen. Rolle eine davon auf leicht bemehlter Fläche aus und lass den Rest abgedeckt. Drehe die Platte zwischendurch, damit sie nicht festklebt. Schneide sie dann in gleich breite Streifen.
Für den ersten Versuch sind Bandnudeln einfacher zu kontrollieren als gefüllte Ravioli: Du musst keine Nähte verschließen und keine Füllmenge abstimmen. Bemehle die geschnittenen Nudeln nur leicht. Große trockene Mehlklumpen sollen nicht mit ins Kochwasser gelangen.
Garen nach Dicke statt nach Trockenpasta-Packung
Frische dünne Nudeln garen schneller als dicke Formen. Gib sie in kochendes Wasser und probiere während des Garens eine Nudel. Die Oberfläche soll nicht mehlig, die Mitte nicht roh schmecken. Die passende Herdstufe für Nudeln hält das Wasser in Bewegung, ohne den Topf überkochen zu lassen.
Häufige Fragen
Sind diese Nudeln glutenfrei?
Nein. Weizenmehl und Hartweizengrieß enthalten Gluten. Vegan und glutenfrei sind unterschiedliche Eigenschaften.
Warum reißt mein Teig?
Möglicherweise ist er zu trocken, zu kurz geknetet oder noch nicht ausreichend entspannt. Erst ruhen lassen, dann kleine Feuchtigkeitskorrekturen vornehmen.
Brauche ich einen Ei-Ersatz?
Für diesen Mehl-Grieß-Teig nicht. Die Rezeptur ist von Anfang an ohne Ei angelegt.