Die typische Form ist nur der erste Hinweis
Viele Udon fallen durch ihre helle Farbe und kräftige Dicke auf. Sie können in Suppen oder anderen Gerichten verwendet werden. JETRO beschreibt Udon als aus Weizenmehl mit Wasser hergestellte Nudeln in unterschiedlichen Stärken. Im Handel sind daneben spezielle Varianten möglich. Wer bestimmte Zutaten vermeiden muss, prüft deshalb immer die konkrete Zutatenliste. Ein vertrauter Name ist keine ausreichende Auskunft über Allergene und kein Beweis dafür, dass jedes Produkt exakt dieselbe Zusammensetzung hat.
Getrocknet und vorgegart unterscheiden
Eine trockene Nudel muss anders zubereitet werden als ein bereits gegarter Vakuumpack. Schau vor dem Öffnen nach, welche Form du gekauft hast. Übernimm nicht die Minutenangabe aus einem Rezept, das ausdrücklich ein anderes Produkt verwendet. Vorgegarte Nudeln können beispielsweise zunächst vorsichtig gelöst und dann nach Anleitung weiterverarbeitet werden. Trockene Ware benötigt ihre vollständige Garung. Wenn die Packung auf mehrere Portionen ausgelegt ist, plane auch die Hinweise zur Aufbewahrung nach dem Öffnen ein.
Eine passende Suppe oder Pfanne auswählen
Für den ersten Versuch ist ein Rezept hilfreich, das die gekaufte Verkaufsform nennt. So weißt du, wann die Nudeln zur Brühe oder Sauce kommen. In einer Pfanne mit Gemüse muss die Reihenfolge so stimmen, dass die übrigen Zutaten bereits den passenden Zustand haben. Udon sollten nicht nur deshalb lange mitgaren, weil das Gemüse noch hart ist. Bereite die einzelnen Komponenten vorher vor und lies den Ablauf. Eine überschaubare Mischung macht den ersten Versuch leichter zu beurteilen.
Die Nudeln vorsichtig handhaben
Bereits gegarte, zusammenliegende Nudeln sollten nicht mit Gewalt auseinandergezogen werden. Folge der Anleitung zum Lösen und Erwärmen. Geeignete Werkzeuge helfen, die Form zu erhalten. Bei einer Pfanne ist ausreichend Platz sinnvoll, damit sich Sauce und Zutaten verteilen lassen. Eine zu volle kleine Pfanne erschwert diesen Schritt und kann zu ungleichmäßiger Erwärmung führen. Achte auch auf die Oberfläche deines Kochgeschirrs. Ein stabiler Pfannenwender muss nicht aus Metall sein, wenn eine empfindliche Beschichtung geschützt werden soll.
Portionen nach dem Produkt planen
Das Gewicht vorgegarter Udon lässt sich nicht direkt mit derselben Zahl trockener Pasta vergleichen. Wassergehalt und weitere Bestandteile des Gerichts verändern die passende Menge. Nutze zunächst die Packungs- oder Rezeptangabe und passe später an deinen Appetit an. Prüfe beim Einkauf, ob noch Brühe, Gemüse oder eine Sauce benötigt werden. Eine einzelne Nudelpackung ist nicht automatisch ein vollständiges gewürztes Essen. Notiere nach dem ersten Versuch Produkt und Zubereitung, damit du beim nächsten Mal tatsächlich dieselbe Ausgangsform wiederfindest und nicht unbeabsichtigt neu umrechnen musst.
Passend dazu: verschiedene Nudelsorten kennenlernen, Nudelportionen planen.
Fachliche Hinweise: JETRO: Japanische Nudelarten und Udon.
Häufige Fragen
Sind Udon normalerweise aus Weizen?
Ja, übliche Udon sind Weizennudeln. Die konkrete Zutatenliste bleibt entscheidend.
Müssen vorgegarte Udon genauso lange kochen?
Nein. Befolge die Angaben für die jeweilige Verkaufsform.
Sind Udon nur für Suppe gedacht?
Nein. Es gibt auch passende Pfannengerichte und weitere Zubereitungen.