Warum ein ungelochter Behälter wichtig ist
Der Reis nimmt beim Garen Flüssigkeit auf. Im gelochten Gemüsebehälter würde das zugegebene Wasser ablaufen. Nutze daher einen geeigneten geschlossenen Garbehälter und lasse genügend Platz für das aufquellende Getreide.
Miss Reis und Wasser mit demselben Gefäß ab, wenn die Anleitung ein Volumenverhältnis vorgibt. Ein Becher Reis und eineinhalb Becher Wasser sind dann vergleichbare Größen. Verwechsle diese Angabe nicht mit „150 g Wasser auf 100 g Reis“, falls das Rezept ausdrücklich nach Volumen arbeitet.
Sorte und Gerät bestimmen die Zeit
Die genannte Miele-Tabelle unterscheidet Basmati, Parboiled, Rundkorn- und Vollkornreis. Schon deshalb ist eine einzige Zeit für „Reis“ zu ungenau. Wähle zunächst den Eintrag für deine Sorte und dein Gerät.
Prüfe nach dem Programmende die Konsistenz. Ist der Reis noch hart und die Flüssigkeit verbraucht, ergänze vorsichtig etwas heißes Wasser und gare weiter. Steht noch viel Wasser im Behälter, war möglicherweise das Verhältnis unpassend. Notiere die erfolgreiche Einstellung für genau diese Reissorte.
Nach dem Garen
Lockere den Reis vorsichtig und serviere ihn direkt. Reste zügig in flachen Behältern abkühlen und im Kühlschrank bei höchstens 7 °C, besser unter 5 °C, aufbewahren. Die ausführlichen Hinweise zu gekochtem Reis im Kühlschrank sind dabei wichtiger als das spätere bloße Wiedererwärmen.
Häufige Fragen
Muss ich Reis vorher waschen?
Beachte die Packung und das gewünschte Gericht. Wenn du ihn wäschst, gut abtropfen lassen, bevor du die Flüssigkeit zugibst.
Kann ich Milchreis genauso machen?
Nicht mit dem Basmati-Verhältnis. Milchreis braucht eine passende Rezeptur und mehr Flüssigkeit.
Ist die Aufheizzeit schon enthalten?
Das hängt von der Anzeige des Geräts ab. Viele Angaben meinen die eigentliche Garzeit nach Erreichen der Temperatur.