Stücke wählen, die auf der Gabel halten

Schneide mundgerechte, aber nicht winzige Stücke. Dünne Splitter fallen leichter ab, sehr große Stücke brauchen lange und bräunen ungleichmäßig. Champignons eignen sich je nach Größe ganz oder halbiert. Zucchini sollte nicht so dünn sein, dass sie beim Aufspießen zerfällt.

Sehr saftige Tomaten und lose Blattgemüse sind im Öl-Fondue weniger praktisch. Du kannst sie als Salat dazu servieren. Das erweitert die Auswahl, ohne dass alles in denselben heißen Topf muss.

Vorgegartes Gemüse trocknen lassen

Blanchiertes Gemüse bringt Wasser mit. Gieße es gründlich ab, lasse Dampf entweichen und tupfe es trocken. Auch nach dem Waschen darf an Paprika oder Pilzen keine sichtbare Nässe hängen. WMF betont das Trockentupfen vor dem Eintauchen in heißes Fett ausdrücklich.

Bereite die Sorten getrennt vor, damit empfindliche Stücke nicht unter schweren Möhren zerdrückt werden. Für vegetarische Gäste sind getrennte Utensilien und bei gemeinsam angebotenem Fleisch gegebenenfalls ein eigener Topf sinnvoll.

Gerät und Öl richtig nutzen

Verwende ein für Öl-Fondue vorgesehenes Gerät und halte Füllgrenzen sowie Temperaturhinweise ein. Gib nicht zu viele Portionen gleichzeitig hinein. Teste heißes Öl nicht mit Wasser und lösche brennendes Fett niemals mit Wasser. Lass den Topf während des Essens stabil stehen.

Wer Gemüse lieber portionsweise mit Käse überbackt, findet im Beitrag zu Gemüse fürs Raclette eine andere Vorbereitung.

Häufige Fragen

Kann tiefgefrorenes Gemüse direkt ins Öl?

Nicht für diese Vorbereitung. Eis und anhaftendes Wasser können heftig spritzen. Nutze nur entsprechend vorbereitetes trockenes Gemüse.

Muss jedes Gemüse vorgekocht sein?

Nein. Paprika und Zucchini können klein geschnitten roh verwendet werden; sehr feste Sorten profitieren vom Vorgaren.

Kann ich Fleisch und Gemüse mit derselben Gabel vorbereiten?

Vermeide das Übertragen roher Fleischsäfte auf verzehrfertige Zutaten. Verwende getrennte Teller und Utensilien.

Quellen