Frisch oder getrocknet kaufen?
Frische Ramen-Nudeln sind praktisch, wenn du ein entsprechendes Geschäft in der Nähe hast. Achte auf Kühlung und Verbrauchshinweise. Getrocknete Nudeln lassen sich leichter bevorraten und sind für den Einstieg völlig brauchbar.
Tiefgekühlte frische Nudeln werden nach der jeweiligen Produktanweisung verarbeitet. Taue sie nicht vorsorglich auf, wenn der Hersteller das Garen aus gefrorenem Zustand vorsieht. Dicke und Form können sich deutlich unterscheiden, auch wenn auf beiden Packungen Ramen steht.
Dünn, dick, gerade oder gewellt
Dünne Nudeln garen schnell und passen gut zu einer leichteren Brühe. Dickere Varianten bleiben beim Essen länger kräftig im Biss. Gewellte Nudeln halten Flüssigkeit anders als glatte. Das sind Anhaltspunkte für die Auswahl, keine starre Regel für jede regionale Ramen-Art.
Für den ersten Versuch nimm eine gut verfügbare Sorte und arbeite nach Packungszeit. Wenn du gleichzeitig Brühe, Toppings und Nudeln wechselst, ist später schwer zu beurteilen, welcher Teil das Ergebnis verbessert hat.
Nudeln zuletzt kochen
Bereite Brühe und Einlagen vor und gare die Nudeln erst unmittelbar vor dem Servieren. In vielen Zubereitungen werden sie separat gekocht, abgegossen und dann in die heiße Brühe gegeben. So lässt sich die Konsistenz gezielter steuern.
Langes Warmhalten in der Brühe macht die Nudeln weicher. Für eine ganz andere Verwendung, nämlich gebratene Nudeln, brauchst du dagegen gut abgetropfte Ware und wenig freie Flüssigkeit.
Häufige Fragen
Sind Udon und Ramen dasselbe?
Nein. Udon sind eine andere Nudelart mit eigener Dicke und Konsistenz. Eine Suppe gelingt damit, aber das Ergebnis verändert sich.
Sind Ramen glutenfrei?
Die klassische Weizenvariante nicht. Prüfe bei Unverträglichkeiten die Zutaten und Kennzeichnung.
Kann ich Spaghetti als Ersatz nehmen?
Als improvisierte Suppeneinlage ja. Erwarte dabei nicht den typischen Biss einer passenden Ramen-Nudel.